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	<title>Kommentare zu: &#8220;Medienexperte&#8221; contra ARD und ZDF</title>
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		<title>Von: Silentjay</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-189</link>
		<dc:creator>Silentjay</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 18:07:01 +0000</pubDate>
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		<description>Spon springt der FAZ mittlerweile auch bei...http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707918,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spon springt der FAZ mittlerweile auch bei&#8230;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707918,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,707918,00.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Wochenrückblick vom 23.07.2010 &#124; NIConline</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-188</link>
		<dc:creator>Wochenrückblick vom 23.07.2010 &#124; NIConline</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 08:13:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Der neue (und letzte) Shrek-Film läuft in den Kinos. Die Autoren haben Shrek vor die Wahl gestellt: Entweder ein ein Leben als Vater, mit Frau und Freunden oder ein Leben in einer Diktatur, ohne Frau und ohne Freunde. Warum es sich hierbei um eine falsche Alternative handelt, erklärt Andreas Müller im Evo-Magazin als Teil seiner kinderfeindlichen Reihe, wie er selbst schreibt (siehe Links am Ende des Shrek-Artikels). Quasi ebenfalls zum Thema &#8220;Kinderfeindlichkeit&#8221; zeigt uns das ZDF Auslandsjournal, welchen Stellenwert der Beruf des Lehrers in Finnland hat. Schnell anschauen, denn auch dieses Video muss leider bald wieder verschwinden, bedauert nicht nur Dennis auf seiner &#8220;silly little website&#8220;. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der neue (und letzte) Shrek-Film läuft in den Kinos. Die Autoren haben Shrek vor die Wahl gestellt: Entweder ein ein Leben als Vater, mit Frau und Freunden oder ein Leben in einer Diktatur, ohne Frau und ohne Freunde. Warum es sich hierbei um eine falsche Alternative handelt, erklärt Andreas Müller im Evo-Magazin als Teil seiner kinderfeindlichen Reihe, wie er selbst schreibt (siehe Links am Ende des Shrek-Artikels). Quasi ebenfalls zum Thema &#8220;Kinderfeindlichkeit&#8221; zeigt uns das ZDF Auslandsjournal, welchen Stellenwert der Beruf des Lehrers in Finnland hat. Schnell anschauen, denn auch dieses Video muss leider bald wieder verschwinden, bedauert nicht nur Dennis auf seiner &#8220;silly little website&#8220;. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helwin</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-187</link>
		<dc:creator>Helwin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>Wie &quot;unabhängiger&quot; Journalismus nach dem Geschmack der Verlger-Verbandsfürsten aussieht, zeigt doch der Kommentar von Herrn Handefeld in der FAZ. Wenn es noch eines Beweises für die Notwendigkeit kommerziell unabhängiger Berichterstattung bedurft hätte... So geht es einfach nicht . So lange wutschnaubende Verbandsverleger wild um sich schlagen, kommen wir als Gesellschaft nicht in einen konstruktiven Diskurs über eine offene Medienlandschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie &#8220;unabhängiger&#8221; Journalismus nach dem Geschmack der Verlger-Verbandsfürsten aussieht, zeigt doch der Kommentar von Herrn Handefeld in der FAZ. Wenn es noch eines Beweises für die Notwendigkeit kommerziell unabhängiger Berichterstattung bedurft hätte&#8230; So geht es einfach nicht . So lange wutschnaubende Verbandsverleger wild um sich schlagen, kommen wir als Gesellschaft nicht in einen konstruktiven Diskurs über eine offene Medienlandschaft.</p>
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	<item>
		<title>Von: Konrad</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-186</link>
		<dc:creator>Konrad</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:38:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das ganze sehr lustig, weil eine total wirre implizite Schlussfolgerung drinnensteckt: Das die Zeitungen davon Ahnung haben, wie das alles im Web funktioniert. 

Übrigens, in Österreich gibt es eine Zeitung, die zumindest sehr lange von der Republik Österreich herausgegeben wurde, die &quot;Wiener Zeitung.&quot;  Und trotzdem gab es auch noch einen weiterbestehenden Zeitungsmarkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das ganze sehr lustig, weil eine total wirre implizite Schlussfolgerung drinnensteckt: Das die Zeitungen davon Ahnung haben, wie das alles im Web funktioniert. </p>
<p>Übrigens, in Österreich gibt es eine Zeitung, die zumindest sehr lange von der Republik Österreich herausgegeben wurde, die &#8220;Wiener Zeitung.&#8221;  Und trotzdem gab es auch noch einen weiterbestehenden Zeitungsmarkt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-185</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:06:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin
Auch Zeitungen stehen Parteien und somit Politikern nah. 
Ich gebe Dir allerdings recht, dass der ÖR-Rundfunk mehr auf das Gebot der Staatsferne und der Unabhängigkeit achten sollte. Wie jedes Medium.
Ich bin auch kein Fan von Vollksmusik und so manch anderen Themenl was bei ARD/ZDF läuft, aber die guten Programmteile überwiegen bei weitem. Und auch die Themen, die mich nicht interessieren haben eine Daseinsberechtigung, weil sie wichtig für andere Menschen sind. Ich möchte auch nicht, dass Untehaltung nur noch bei den Privaten gezeigt wird, denn dann verschwindet jegliches Niveau. 
Ich schaue fast nur die ÖR und bezahle meine Rundfunkgebühren (nicht GEZ-Gebühren) auch sehr gerne und ich werde es auch weiterhin tun. Ich will auch keine Senkung der Gebühren, im Gegenteil, von mir aus könnten die Gebühren gerne etwas höher sein. Die Rechnung was eine Bild-Zeitung kostet und was man im Vergleich für einen Tag ÖR-Rundfunk zahlt brauche ich hier wohl nicht aufzumachen.

@ta2edchimp 
So siehts aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin<br />
Auch Zeitungen stehen Parteien und somit Politikern nah.<br />
Ich gebe Dir allerdings recht, dass der ÖR-Rundfunk mehr auf das Gebot der Staatsferne und der Unabhängigkeit achten sollte. Wie jedes Medium.<br />
Ich bin auch kein Fan von Vollksmusik und so manch anderen Themenl was bei ARD/ZDF läuft, aber die guten Programmteile überwiegen bei weitem. Und auch die Themen, die mich nicht interessieren haben eine Daseinsberechtigung, weil sie wichtig für andere Menschen sind. Ich möchte auch nicht, dass Untehaltung nur noch bei den Privaten gezeigt wird, denn dann verschwindet jegliches Niveau.<br />
Ich schaue fast nur die ÖR und bezahle meine Rundfunkgebühren (nicht GEZ-Gebühren) auch sehr gerne und ich werde es auch weiterhin tun. Ich will auch keine Senkung der Gebühren, im Gegenteil, von mir aus könnten die Gebühren gerne etwas höher sein. Die Rechnung was eine Bild-Zeitung kostet und was man im Vergleich für einen Tag ÖR-Rundfunk zahlt brauche ich hier wohl nicht aufzumachen.</p>
<p>@ta2edchimp<br />
So siehts aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ta2edchimp</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-184</link>
		<dc:creator>ta2edchimp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 08:07:21 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir haben nicht nur den Auftrag, sondern auch das Recht, im Internet zu informieren, zu bilden und zu unterhalten. Und dabei heißt Grundversorgung nicht Restversorgung!&quot;

Das Recht? Die Pflicht!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir haben nicht nur den Auftrag, sondern auch das Recht, im Internet zu informieren, zu bilden und zu unterhalten. Und dabei heißt Grundversorgung nicht Restversorgung!&#8221;</p>
<p>Das Recht? Die Pflicht!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-183</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:17:09 +0000</pubDate>
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		<description>@wii1and:
Nein, nicht abschaffen. Sondern die ÖR auf die Gebiete beschneiden, wo der Wettbewerb keine ordentlichen Ergebnisse bringt. Also auf Bildung und Information in Fernsehen/Radio (Frequenzknappheit ist hier in der Tat weniger ein Problem als früher, aber der technische Aufwand und die Regulierung - und damit die Markteintrittsbarrieren - sind immer noch sehr hoch.

@Olaf:
ich habe keinen Fernseher, also brauche ich die ÖR dort auch nicht zu verbannen. Ich zahle aber gerne meine GEZ-Gebühren fürs Radio, weil die ÖR dort zumindest in Teilen ein hochwertiges Programm bieten (DLF/DRadio/B4/B5/WDR4 usw.). Wenn die Gebühren im Fernsehen genauso sinnvoll eingesetzt würden, hätte ich damit auch kein Problem. Ich bin aber nicht bereit hinzunehmen, daß hunderte Millionen für Volksmusik und Fußballübertragungen verbraten werden. Das geht auch ohne Gebühren.
Und im Internet sind die anspruchsvollen Angebote auch vorhanden, ohne daß ein Cent Gebühren gezahlt werden. Also keine Notwendigkeit, die Tätigkeit der ÖR hierhin auszuweiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wii1and:<br />
Nein, nicht abschaffen. Sondern die ÖR auf die Gebiete beschneiden, wo der Wettbewerb keine ordentlichen Ergebnisse bringt. Also auf Bildung und Information in Fernsehen/Radio (Frequenzknappheit ist hier in der Tat weniger ein Problem als früher, aber der technische Aufwand und die Regulierung &#8211; und damit die Markteintrittsbarrieren &#8211; sind immer noch sehr hoch.</p>
<p>@Olaf:<br />
ich habe keinen Fernseher, also brauche ich die ÖR dort auch nicht zu verbannen. Ich zahle aber gerne meine GEZ-Gebühren fürs Radio, weil die ÖR dort zumindest in Teilen ein hochwertiges Programm bieten (DLF/DRadio/B4/B5/WDR4 usw.). Wenn die Gebühren im Fernsehen genauso sinnvoll eingesetzt würden, hätte ich damit auch kein Problem. Ich bin aber nicht bereit hinzunehmen, daß hunderte Millionen für Volksmusik und Fußballübertragungen verbraten werden. Das geht auch ohne Gebühren.<br />
Und im Internet sind die anspruchsvollen Angebote auch vorhanden, ohne daß ein Cent Gebühren gezahlt werden. Also keine Notwendigkeit, die Tätigkeit der ÖR hierhin auszuweiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-182</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:28:40 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses Bashing der ÖR geht mir sowas von auf den Zeiger! Ich glaube Euch nicht, dass Ihr die ÖR vom Fernseher verbannt habt. Ich glaube aber auch nicht, dass es Milliarden kostet, einmal produzierte Beiträge ins Netz zu stellen und dauerhaft verfügbar zu halten. Wenn die Verlage und Privatsender soviel zu bieten hätten: Wo ist denn bitte der Content? Okay, ich vergaß: Comedy, Comedy, Comedy...
BTW Herr Otto: schwach, sehr schwach!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Bashing der ÖR geht mir sowas von auf den Zeiger! Ich glaube Euch nicht, dass Ihr die ÖR vom Fernseher verbannt habt. Ich glaube aber auch nicht, dass es Milliarden kostet, einmal produzierte Beiträge ins Netz zu stellen und dauerhaft verfügbar zu halten. Wenn die Verlage und Privatsender soviel zu bieten hätten: Wo ist denn bitte der Content? Okay, ich vergaß: Comedy, Comedy, Comedy&#8230;<br />
BTW Herr Otto: schwach, sehr schwach!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wii1and</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-181</link>
		<dc:creator>wii1and</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:56:13 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Knackpunkt im Internet: es gibt keine Knappheit der Übertragungswege

Die gibt es seit UKW, DAB, DVB-C/S/T auch nicht mehr. 

&gt; Schlußfolgerung ? Rundfunkstaatsvertrag ändern, Auftrag der ÖR drastisch 
&gt; beschneiden – auf Bildung und Information im Rundfunk. Von allem anderen: 
&gt; Finger weg. Dann können die Gebühren auch endlich mal sinken.

Die Konsequenz aus deiner eigenen Argumentation wäre vielmehr: Ganz abschaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Knackpunkt im Internet: es gibt keine Knappheit der Übertragungswege</p>
<p>Die gibt es seit UKW, DAB, DVB-C/S/T auch nicht mehr. </p>
<p>&gt; Schlußfolgerung ? Rundfunkstaatsvertrag ändern, Auftrag der ÖR drastisch<br />
&gt; beschneiden – auf Bildung und Information im Rundfunk. Von allem anderen:<br />
&gt; Finger weg. Dann können die Gebühren auch endlich mal sinken.</p>
<p>Die Konsequenz aus deiner eigenen Argumentation wäre vielmehr: Ganz abschaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.sillylittlewebsite.de/medienexperte-contra-ard-und-zdf/comment-page-1/#comment-180</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 15:25:59 +0000</pubDate>
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		<description>Nein, natürlich gehört das Internet nicht den Zeitungsverlegern. Aber das heißt noch lange nicht, daß die Öffentlich-Rechtlichen dort unsere Zwangsabgaben verbraten sollten.

Warum ? Nun, schauen wir uns an, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt ins Leben gerufen wurde: weil bei den Übertragungswegen Knappheit herrschte. Sprich: es gab nicht genug Sendefrequenzen für alle, die gerne Hörfunk oder Fernsehen gemacht hätten. Deswegen befürchtete man - zu Recht -, daß sich bei wettbewerblicher Vergabe der knappen Frequenzen reine Unterhaltungsprogramme durchsetzen würden, weil man mit denen mehr Geld verdienen kann. Deswegen wurde der Rundfunk zur öffentlichen Sache - mit dem Auftrag, nicht nur Unterhaltung, sondern auch Information und Bildung zu verbreiten.
So weit, so gut. Warum hat man damals aber keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen installiert ? Ganz einfach: hier gab und gibt es keine Knappheit der Übertragungswege. Sprich: es können beliebig viele Zeitungen nebeneinander existieren, ohne daß die sich in die Quere kommen. Deswegen können hier auch anspruchsvolle Angebote existieren, die den Informations- und Bildungsbedarf bedienen.
Und genau das ist der Knackpunkt im Internet: es gibt keine Knappheit der Übertragungswege, und damit können auch hier beliebig viele Angebote existieren - auch journalistisch anspruchsvolle (die auch reichlich vorhanden sind: FAZ, Economist, Time, um nur mal ein paar zu nennen). Damit braucht es dort keine öffentlich-rechtlichen Angebote, und deswegen ist der Rundfunkstaatsvertrag schlicht falsch. Der einzige Grund für die Ausweitung des Vertrages und damit des öffentlich-rechtlichen Angebots liegt darin, daß die Sender - und die Politiker, die sie kontrollieren - ihren Einflußbereich ausweiten wollen.
Das ganze hat jedoch einen perversen Nebeneffekt: durch die Gebührenfinanzierung werden eben diese journalisitisch anspruchsvollen Angebote aus dem Markt gedrängt, weil Kunden natürlich nicht bereit sind, für Dinge zu zahlen, die sie auch &quot;kostenlos&quot; (weil gebührenfinanziert) bekommen.

Schlußfolgerung ? Rundfunkstaatsvertrag ändern, Auftrag der ÖR drastisch beschneiden - auf Bildung und Information im Rundfunk. Von allem anderen: Finger weg. Dann können die Gebühren auch endlich mal sinken.

Viele Grüße,
Martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, natürlich gehört das Internet nicht den Zeitungsverlegern. Aber das heißt noch lange nicht, daß die Öffentlich-Rechtlichen dort unsere Zwangsabgaben verbraten sollten.</p>
<p>Warum ? Nun, schauen wir uns an, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt ins Leben gerufen wurde: weil bei den Übertragungswegen Knappheit herrschte. Sprich: es gab nicht genug Sendefrequenzen für alle, die gerne Hörfunk oder Fernsehen gemacht hätten. Deswegen befürchtete man &#8211; zu Recht -, daß sich bei wettbewerblicher Vergabe der knappen Frequenzen reine Unterhaltungsprogramme durchsetzen würden, weil man mit denen mehr Geld verdienen kann. Deswegen wurde der Rundfunk zur öffentlichen Sache &#8211; mit dem Auftrag, nicht nur Unterhaltung, sondern auch Information und Bildung zu verbreiten.<br />
So weit, so gut. Warum hat man damals aber keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen installiert ? Ganz einfach: hier gab und gibt es keine Knappheit der Übertragungswege. Sprich: es können beliebig viele Zeitungen nebeneinander existieren, ohne daß die sich in die Quere kommen. Deswegen können hier auch anspruchsvolle Angebote existieren, die den Informations- und Bildungsbedarf bedienen.<br />
Und genau das ist der Knackpunkt im Internet: es gibt keine Knappheit der Übertragungswege, und damit können auch hier beliebig viele Angebote existieren &#8211; auch journalistisch anspruchsvolle (die auch reichlich vorhanden sind: FAZ, Economist, Time, um nur mal ein paar zu nennen). Damit braucht es dort keine öffentlich-rechtlichen Angebote, und deswegen ist der Rundfunkstaatsvertrag schlicht falsch. Der einzige Grund für die Ausweitung des Vertrages und damit des öffentlich-rechtlichen Angebots liegt darin, daß die Sender &#8211; und die Politiker, die sie kontrollieren &#8211; ihren Einflußbereich ausweiten wollen.<br />
Das ganze hat jedoch einen perversen Nebeneffekt: durch die Gebührenfinanzierung werden eben diese journalisitisch anspruchsvollen Angebote aus dem Markt gedrängt, weil Kunden natürlich nicht bereit sind, für Dinge zu zahlen, die sie auch &#8220;kostenlos&#8221; (weil gebührenfinanziert) bekommen.</p>
<p>Schlußfolgerung ? Rundfunkstaatsvertrag ändern, Auftrag der ÖR drastisch beschneiden &#8211; auf Bildung und Information im Rundfunk. Von allem anderen: Finger weg. Dann können die Gebühren auch endlich mal sinken.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Martin</p>
]]></content:encoded>
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